Fiesch ist eine politische Gemeinde am Fuss des Eggishorns (2934 m ü. M) im oberen Rotten- (oder Rhone-) Tal im Bezirk Goms des Schweizer Kantons Wallis. Fiesch wurde erstmals 1203 in einer Urkunde des Abtes von Disentis erwähnt. Dabei wird ein Zeuge mit dem Namen ‚Rudolf de Vios‘ genannt. Von 1438 bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Ort meist als Viesch geschrieben. Am 15. August 1905 wurde der Name durch einen Bundesbeschluss auf die heutige Schreibweise Fiesch festgelegt. Durch den Bau der Furkastrasse (1836) durch das Rhonetal und den Anschluss an die Matterhorn-Gotthard-Bahn (1915) wurde Fiesch für den Tourismus erschlossen. Mit der Errichtung der Luftseilbahn Fiesch–Eggishorn (1964 bis 1966) und dem Bau der Feriendorfes Fiesch gewann der Tourismus endgültig seine Bedeutung als wichtigster Wirtschaftsfaktor der Gemeinde. Wichtigste Einnahmequelle des Dorfes ist der Tourismus, insbesondere Wandern, Biken, Gleitschirmfliegen, Snowboarden und Skifahren und viele weitere Sportarten, für die das Dorf im Oberwallis ein idealer Ausgangspunkt ist. Auf der früher Kühboden genannten Fiescheralp oberhalb des Dorfes befindet sich ein Skigebiet und das Startgebiet für Gleitschirm- und Hängegleiterpiloten. Im Ort sind 14 Hotels mit zusammen über 600 Betten. Rechnet man dazu noch die Ferienwohnungen und Chalets hinzu, gibt es über 4000 Gästebetten in Fiesch.